HERZLICH WILLKOMMEN BEIM TSV !

SPORTABZEICHEN MIT DEM TSV

 

Auch dieses Jahr bietet der TSV wieder allen Interessierten die Möglichkeit, das Sport-abzeichen für Erwachsene und Kinder zu erwerben.

Der erste Termin hierfür ist Montag 11.Juli im Herforder Jahn-Stadion.

Weitere Infos und Anmeldungen gibt es bei D.Franz : Tel. 0521-392508 

Der 1.Mai 2016, wie immer bei strahlendem Sonnenschein

Großer Verlust beim TSV : Ehrenvorsitzender verstorben

 

Ex-Präsident Kurt Rußkamp verstorben

TSV Altenhagen 03 war sein Lebenswerk

 

 

Das Bielefelder „Handballdorf“ Altenhagen trauert um Kurt Rußkamp. Im Alter von fast 87 Jahren verstarb der Ehrenpräsident des TSV nach längerer, geduldig ertragener Krankheit. Der Verstorbene war von 1969 – 2002, also 33 Jahre lang, 1. Vorsitzender des TSV Altenhagen 03 und seitdem Ehrenvorsitzender des Vereins.

 

Kurt Rußkamp konnte auf eine sportliche Laufbahn zurückblicken, wie sie im Stadtsportbund Bielefeld und im Handballkreis Bielefeld-Herford fast beispiellos war. Mit über 70 Jahren Vereinszugehörigkeit war er so etwas wie eine feste Institution beim Handball-Vorzeigeklub im Bielefelder Osten. Groß geworden in der Altenhagener Wilhelmstraße, heute Römerstraße, spielte Kurt Rußkamp zunächst in der Schüler-, später in den TSV-Jugendmannschaften. Genau an seinem 18. Geburtstag absolvierte er sein erstes Spiel bei den Senioren. Viele weitere Matches sollten folgen – über viele Jahre hinweg war er Stammspieler auf Großfeld in der damaligen Gauklassen-Mannschaft, zusammen mit Bruder Heinz Rußkamp und Handballgrößen wie Koring, Tiemann, Gebr. Kuhlmann, Wittland usw.

 

Nach seiner Aktiven-Zeit überzeugte der Verstorbene als brauchbarer und überall einsetzbarer Funktionär. Zunächst als Vereins-Pressewart (Höhepunkt: Westdeutscher Jugend-Vizemeister auf Großfeld gegen VfL Gummersbach), danach 20 Jahre lang Geschäftsführer, ab 1969 wurde er 1. Vorsitzender und Präsident des TSV A 03. In diese Epoche hinein fielen auch die großen und spektakulären Erfolge der rotweißen Handballer. 1957/58 zweimaliger Jugend-Westfalenmeister, 1959 erstmals Oberliga-Aufstieg – es folgten westfälische und westdeutsche Titel bei den Senioren (Großfeld und Halle), Regionalliga- und Zweitliga-Aufstiege. Immer begleitend dabei: TSV-Präsident Kurt Rußkamp. 1986 folgte die mutige und richtige Entscheidung zur Handball-Spielgemeinschaft TSG Altenhagen-Heepen, von der die sportlich gesunde TSG aktuell noch immer profitiert.

 

Inzwischen hatte sich der Mitgliederbestand von 500 über 750 auf über 1.000 erhöht. Mit seinem Breitensport-Angebot leistet der 33 Jahre von Kurt Rußkamp geführte Verein einen großen Integrations-Beitrag im Bielefelder Stadtteil. Auch das Altenhagener Vereinskartell wurde vom Verstorbenen maßgeblich angeschoben. Nicht zu vergessen die 1997 eingeweihte schmucke 5-Platz-Tennisanlage mit vereinseigenem Clubhaus. Auf das Gelingen dieser Maßnahme war Kurt Rußkamp besonders stolz.

 

Der Verstorbene war seit vielen Jahren Träger der Bielefelder Sportehrenplakette und erhielt auf Vereinsebene zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen, die silberne und goldene Ehrennadel sowie den 100-Jahre-Ehrenteller. Hohe Auszeichnungen vom westfälischen und westdeutschen Handballverband sowie vom Turngau Minden-Ravensberg und westfälischen Turnerbund kamen hinzu. 33 Jahre an der Spitze eines der folgreichsten Bielefelder Vereine – das dokumentiert herausragende Führungs-Qualitäten. Ausgewogen und moderat, das war der Maschinenbau-Techniker über Jahrzehnte hinweg – anerkannt und geschätzt von allen TSVern. Seine Hobbys Geflügelzucht, Fotografie und Datenverarbeitung kamen aufgrund seines sportlichen Engagements stets ein wenig zu kurz, wurden aber nie so ganz vernachlässigt. Zu den runden Geburtstagen und sonstigen Anlässen traf sich die komplette Rußkamp-Familie mit allen Kindern, Enkeln und Urenkeln immer wieder gern am Düningshof in Bielefeld-Altenhagen.

 

Mit Kurt Rußkamp verlieren nicht nur der TSV, sondern auch viele Altenhagener ein echtes Stück Vereinsgeschichte. Sie alle werden ihn in guter Erinnerung behalten. Kurt Rußkamp hinterlässt seine Ehefrau Gertrud sowie die Kinder Astrid, Bernd und Jochen mit allen Enkeln und Urenkeln. Die Trauerfeier ist am Mittwoch, 3. Februar, um 13 Uhr in der Friedhofskapelle Altenhagen. Die TSVer treffen sich um 12.45 Uhr.

JUDO-Olympiasieger in der Sporthalle Altenhagen !!!

(Quelle: Neue Westfälische, Bielefeld, 22.09.2015)
(Quelle: Neue Westfälische, Bielefeld, 22.09.2015)

»Judo ist mehr als nur Sport«

Olympiasieger Ole Bischof begeistert in Altenhagen – Abteilungsleiter Detlef Keter kriegt eine Gänsehaut

Bielefeld(WB). Die Sportart Judo kann sich glücklich schätzen, einen Typen wie Ole Bischof als Galionsfigur, als Botschafter zu haben. Der Olympiasieger von 2008 schaute am Sonntag beim TSV Altenhagen 03 vorbei. Mit diesem exklusiven Tageslehrgang beschenkte die Sparte sich selbst anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens.

Etwa 150 überwiegend junge Sportler aus der Region nahmen die Chance wahr, Deutschlands populärsten Judo-Champion (-81 kg) live zu erleben, an dessen Goldmedaille aus Peking zu kratzen und wertvolle Tipps zu erhaschen. Als TSVA-Abteilungsleiter Detlef Keter (2. Dan) den namhaften Gast auf der Matte vorstellte, »habe ich eine Gänsehaut bekommen«, gibt Keter zu. »Wer kann schon von sich behaupten, mit einem Olympiasieger trainiert zu haben? Sowas motiviert die Kinder ungemein. Das ist ein Höhepunkt in der Geschichte unserer Abteilung.«

Tags zuvor war Ole Bischof in gleicher Mission in Ulm unterwegs. Der hochdekorierte Athlet weiß um seine Strahlkraft und sieht es daher nicht zuletzt auch als »eine Pflicht« an, »rauszugehen und solche Sachen zu machen. Ich denke, das. was ich erlebt habe, muss geteilt werden. Judo war genau der Sport, in den ich reingepasst habe. Eine wahnsinnige Reise mit unglaublichen Momenten.«

Der bescheidene Wunsch des Olympiasiegers, nicht ihn, sondern lieber den runden Geburtstag der Altenhagener Abteilung in den Vordergrund der Berichterstattung zu rücken (»Ich habe Ehrfurcht vor dem ehrenamtlichem Engagement in den Vereinen«), ehrt ihn. Lieber über einen »positiv Verrückten« (Keter über Keter) zu schreiben, der es vollbracht hat, im Handballdorf die Randsportart Judo zu etablieren. Heute hat die Abteilung, die alle zwei Jahre ein Trainingslager auf Spiekeroog anbietet, sechs Trainer und mehr als 70 Mitglieder.

Alles geben, kompromisslos trainieren: Für Ole Bischof selbst war nicht unbedingt der Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Peking der Clou. »Der Weg dorthin war für mich bedeutender.« Vor Peking tingelte der heute 36-Jährige monatelang über den Globus. »Nach Japan fliegen, Gewicht machen, um dann im ersten Kampf nach 30 Sekunden zu verlieren. Ich habe es erlebt.«

Ein Stahlbad, in dem er Durchhaltevermögen entwickelte und eine Einstellung verinnerlichte, »heute besser zu sein als gestern.« Judo ist für Ole Bischof mehr als bloß ein Sport. Eine Lebenseinstellung, eine spielerische Art der höflichen Erziehung. Judo transportiert Werte. »Sich dem Kampf stellen, mutig zu sein. Nicht nach der ersten Niederlage aufzugeben. Einmal mehr aufzustehen als liegenzubleiben: Das ist Judo.« Fairness leben, ebenso Disziplin; lernen, als Gruppe zu funktionieren. Denn für Bischof ist Judo ein Teamsport. »Wenn einer meiner Trainingspartner undiszipliniert ist, unvorsichtig agiert und mich verletzt, dann habe ich hinterher keine Lust mehr, mit ihm zu trainieren. Letztlich steht er womöglich ohne Trainingspartner da.«

»Die Vereinigung von Kampfkunst und Kampfgeist« heißt einer seiner Impulsvorträge für Führungskräfte. Nach dem Ende seiner Leistungssportkarriere im Jahr 2012, sechs Wochen nach seinem Olympiasilber in London, hat der studierte Volkswirt inzwischen den durchaus schmerzhaften Schnitt vollzogen, seinen Gi, seinen Judoanzug, mit einem dunklen Anzug zu tauschen. »Das war ein perfekter Zeitpunkt. Aber plötzlich war ich erstmal wieder Weißgurt.« Bischof arbeitet bei der renommierten Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsfirma PricewaterhouseCoopers.

Der in Hamburg lebende Tausendsassa stellt längst auch in der Sportpolitik Weichen. Ein Mammutprojekt fordert ihn: Als Vizepräsident Leistungssport im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) ist es für ihn eine Herzensangelegenheit, nach München 1972 wieder Olympische Spiele nach Deutschland zu holen. »Hamburg ist genau die richtige Stadt. Dazu Kiel für die Segelwettbewerbe«, betont er. »Das ist eine großartige Chance für die Stadt, sich weiter zu entwickeln. Die Frage ist nur: Wollen es die Menschen?« Am 29. November sollen die Bürger der Hansestadt in einem Referendum darüber entscheiden, ob Hamburg als deutscher Kandidat ins Rennen um die Olympischen Spiele 2024 geht. »Laut Umfragen sind etwa 63 Prozent dafür«, hofft Ole Bischof auf ein deutliches positives Signal.

Nachdem die Zeiten auf der Matte rar geworden sind (»Der Zug ist für mich abgefahren«), gehört Joggen zu den liebten Betätigungen des Sportfunktionärs. Am kommenden Wochenende läuft Ole Bischof beim Berlin-Marathon mit, als Mitglied einer Promi-Staffel.

28 Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Beim TSV Altenhagen zelebrierten sie einen Erlebnistag mit »einem richtig schönen Gemeinschaftsgefühl« (Detlef Keter) und einem smarten Goldmedaillengewinner, der einer von ihnen war. Mit seiner freundlichen, offenen Art sammelte Vorzeige-Athlet Ole Bischof an der Kafka-straße viele Sympathiepunkte – und durfte vergnügt in strahlende Kinderaugen blicken. »Es war ein gutes Judotraining und hat Spaß gemacht. Alle waren prima bei der Sache«, lobte der Olympiasieger das Engagement auf der Matte. »Und wer weiß – vielleicht wird ja einer von denen, die heute dabei waren, 2024 in Hamburg Judo-Olympiasieger?« Ein toller Typ.

Bericht in der Neuen Westfälischen vom 11.02.2015
Bericht in der Neuen Westfälischen vom 11.02.2015

Verbesserung der Kommunikation

Liebe TSVerinen und TSVer,

wir wollen uns weiter verbessern und dazu in regelmäßigen Abständen unter anderem einen Newsletter per Mail verschicken.

Ankündigungen von Veranstaltungen,neue interessante Angebote und notwendigen Änderungen im Übungsbetrieb sollen hier schnell und direkt an alle Mitglieder weitergegeben werden.

Zum Aufbau einer Verteilerliste benötigen wir von möglichst vielen Mitgliedern die Mail-Adresse. Bitte senden Sie diese an : info@tsva03.de und geben dort Ihren Namen an.

Vielen Dank  

Aktuelles zum Vereinseintritt und zu den Beiträgen

Die neue, ab 01.01.2014 gültige Beitragsübersicht und die neue A03-Beitrittserklärung mit SEPA-Mandat können jetzt unter dem Menuepunkt "Vereinseintritt + Beiträge" eingesehen und auch herunter geladen werden.